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Investieren in Angola

Um in Angola zu investieren, muss man die gesetzlichen Grundlagen für ausländische Investitionen kennen.

Was sind ausländische Investitionen?

Das angolanische Recht betrachtet Investitionen als die Einführung und Nutzung auf dem nationalen Territorium von Kapital, Investitionsgütern und Technologien oder die Verwendung von Mitteln, die nach dem Wechselkursgesetz ins Ausland überführt werden können.

Welche Operationen werden als ausländische Investitionen betrachtet?

Nach dem Gesetz handelt es sich bei ausländischen Investitionsvorhaben um die Gründung und Erweiterung von Zweigniederlassungen oder andere Formen der sozialen Vertretung ausländischer Unternehmen oder um neue Unternehmen, die ausschließlich dem Investor gehören. Die Beteiligung oder der Erwerb einer Beteiligung am Grundkapital von Unternehmen, die vollständige oder teilweise Übernahme von Gewerbe- und Industriebetrieben durch Erwerb von Vermögenswerten oder durch Mietverträge sind ausländische Investitionen.

Das Gesetz sieht in diesem Bereich auch den Erwerb von Immobilien im Inland vor, wenn dieser Erwerb in ausländische Investitionsprojekte integriert wird.

Realisierungsformen

Ausländische Investitionen werden durch die Überweisung von Mitteln aus dem Ausland und durch die Einrichtung von verfügbaren Bankkonten in Fremdwährung realisiert, die  in Angola durch Nichtansässige eingerichtet werden.  Sie werden  auch durch den Import von Ausrüstung, Zubehör und Materialien getätigt, die in Kredite einbezogen werden können, sowie durch andere  zur Verfügung stehende Mittel des Investors, welche gemäß dem Wechselkursgesetz ins Ausland überwiesen werden dürfen. Die Einbeziehung von Technologien ist auch eine Form der Realisierung und gilt als ausländische Investition  in Angola.

Gebiete, die für ausländische Investitionen ausgeschlossen sind

Der ausländische Investor ist von den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und innere Ordnung sowie Bankgeschäften in Bezug auf Funktionen der emittierenden Bank und von anderen Sektoren ausgeschlossen, die nach dem Gesetz ausschließlich für staatliche Handlungen zugelassen sind.

Rechte und Garantien

Ausländische Investoren  können Dividenden oder Gewinne nach Abzug der gesetzlichen Abschreibungen und der Steuern sowie Erträge aus der Auflösung ihrer Investitionen, einschließlich der Veräußerungsgewinne, nach der Zahlung von Steuern und Beiträgen überweisen, sowie jegliche Beträge, die ihnen geschuldet werden und gemäß Gesetzgebung  als ausländische Investitionen gelten.

Verpflichtungen

Das Gesetz verpflichtet den Investor dazu, die nationale Gesetzgebung zu respektieren, nationale Arbeitskräfte zu fördern, Fonds und Reserven zu schaffen und Vorkehrungen zu treffen, den bestehenden Kostenplan und die Stabilitätsregeln anzuwenden, den Umweltschutz zu respektieren, Hygiene, Schutz und Sicherheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten und Versicherung gegen Unfälle und Berufskrankheiten aktuell zu halten.

Steuerregelung, Rückgriff auf Kredite und Bankkonten

Die vom ausländischen Investitionsgesetz betroffenen Unternehmen unterliegen dem Steuerrecht  Angolas und genießen die gleichen Vorteile wie die inländischen. Sie können auf in- und ausländische Kredite (erfordert die Genehmigung und Lizenzierung durch das Finanzministerium und die Zentralbank) zurückgreifen und sind dazu verpflichtet, Konten in nationaler und ausländischer Währung bei Banken mit Sitz in Angola zu führen.

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