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Wissenswertes

Allgemeine Informationen

Klima

Tropisches und feuchtes Klima im Küstenstreifen nördlich des Kwanza Flusses - heiße und feuchte Sommer, milde und trockene Winterjahreszeit. Auf dem Hochplateau mit Höhen über 2000 Meter können die Temperaturen unter 10° C absinken.
Im Süden gibt es Gebiete mit mediterranem oder auch mit Wüstenklima, wie es in der Provinz Namibe der Fall ist.

Sprache

Die offizielle Landessprache ist Portugiesisch, die von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gesprochen wird. Es gibt jedoch andere Landessprachen. Die wichtigsten sind: Umbundo, Kikongo, Kimbundo, Chocué, Mbunda und Quanhama.

Lokale Währung / Banksystem

Die lokale Währung ist der Kwanza (AOA). Den entsprechenden Wechselkurs erhalten Sie auf der Website der Nationalbank von Angola

Die Verwendung von Bankkarten, hauptsächlich von Debitkarten (allgemein als "Multicaixa" bezeichnet), ist weit verbreitet. Sie können aber auch Kreditkarten benutzen.
Es ist ratsam, vor der Abreise eine Bestätigung des ausstellenden Bankinstituts bezüglich der Möglichkeit, Ihre Karte in Angola zu benutzen, einzuholen.
Die Netzwerke an Bankautomaten ermöglichen ebenfalls Abhebungen für Inhaber von Visakarten, die im Ausland ausgestellt wurden. Es handelt sich hier hauptsächlich um Visakarten.

Im Hinblick auf den erlaubten Betrag an Fremdwährung, die außer Landes mitgenommen werden dürfen, wird empfohlen, die entsprechenden Informationen auf der Website der Nationalbank von Angola einzuholen

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen

In Bezug auf die Ein- und Ausreisebestimmungen für Ausländer in Angola sollten Sie bei den diplomatischen und konsularischen Vertretungen des Landes die notwendigen Informationen einholen, bevor Sie nach Angola reisen:

Bevor Sie reisen, benötigen Sie ein gültiges Visum oder eine Arbeitserlaubnis. Andernfalls wird Ihnen die Einreise verweigert. Visa werden bei der Ankunft nicht gewährt.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit einem normalen Visum keine berufliche Tätigkeit ausüben dürfen. Arbeitsvisa können nur im Herkunftsland beantragt werden. Es wird dringend von der Inanspruchnahme der Dienste von kommerziellen oder anderen Vermittlern abgeraten.

Ein Aufenthalt in Angola über die Gültigkeitsdauer des Visums hinaus führt zu Geldstrafen von 150 USD pro zusätzlichem  Tag. Auch andere Fälle führen zur Ahndung mit Geldbußen, wie beispielsweise Arbeit, Studium oder Aufenthalt im Land, ohne das dafür erforderliche entsprechende Visum zu besitzen, Arbeitswechsel ohne Mitteilung an die Behörden, Beschäftigung von Personen ohne die geeigneten Visa, fehlende Erneuerung von Aufenthaltstiteln, Wohnsitzwechsel ohne vorherige Mitteilung an die Behörden.

Wir erinnern Sie daran, dass der Reisepass mindestens 6 Monate ab dem Tag der Einreise nach Angola gültig sein muss. Auch ist es zwingend erforderlich, einen gültigen internationalen Impfausweis gegen Gelbfieber zu besitzen, um in Angola einreisen zu dürfen.

 

Gesundheitswesen

Das System der medizinischen Versorgung ist in Angola zahlenmäßig begrenzt. In der Regel entspricht es nicht den Standards der europäischen Gesundheitssysteme. Wegen des großen Mangels an medizinischem Material und Personal in öffentlichen Krankenhäusern wird empfohlen, im Bedarfsfall auf private Kliniken zurückzugreifen. Diese sind jedoch sehr teuer und verlangen eine Vorauszahlung in bar als Kaution.

Angola ist Teil eines endemischen Gebietes von Malaria, Hepatitis A und B und Poliomyelitis. Relativ häufig kommt es zu Cholera- und Tollwutausbrüchen. Außerdem brach im Dezember 2015 in Luanda eine Gelbfieberepidemie aus.

Bevor Sie die Reise antreten, sollten Sie eine Reiseberatung in Anspruch nehmen. Sie sollten sich auch vergewissern, dass Sie alle für die Einreise ins Land erforderlichen Impfungen haben. Eine internationale Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist für die Einreise in Angola zwingend erforderlich.

Dem Reisenden wird empfohlen, besonders auf Nahrungsmittel- und Hygienebedingungen zu achten, insbesondere bei auf inoffiziellen Märkten gekauften Lebensmitteln. Hinsichtlich des Wassers sollten Sie nur abgefülltes oder abgekochtes und aufbereitetes Wasser trinken. Vermeiden Sie Eis in Getränken. Wenn Sie unerwünschte Symptome an sich feststellen (Erbrechen oder Durchfall), ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Empfohlene Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen

  • Malaria-Prophylaxe sollte durchgeführt werden. 
  • Hepatitis A (empfohlene Impfung)
  • Hepatitis B (empfohlene Impfung)
  • Typhus (empfohlene Impfung)
  • Gelbfieber (erforderlich)

Vor der Reise ist es ratsam, eine Krankenversicherung abzuschließen, die eine Rückführung und medizinische Evakuierung  per Flugzeug beinhaltet.

Erwähnenswert ist auch die Existenz eines Informationszentrums für Medikamente und Toxikologie, wo Toxikologiespezialisten 24 Stunden am Tag Auskunft über Medikamente, Pestizide, Drogen, Industrie- und Haushaltschemikalien, Giftpflanzen und giftige Tiere geben.

 

Telekommunikationen

Es gibt ein telefonisches Festnetz in der Hauptstadt und in den großen Städten. Es gibt drei Betreiber von Mobilfunknetzen in Angola. Diese sind Telecom, Movicel und Unitel, welche die wichtigsten Regionen abdecken. Das Roaming-System wird über das Mobilfunknetz von Unitel betrieben, das das europäische System nutzt.

Durch diese Netzwerke können Sie Zugang auf das Internet erhalten. Dafür müssen Sie mobile Daten auf Ihrer Karte hochladen.

Das Aufladen von Guthaben für Anrufe und Mitteilungen sowie für mobile Daten erfolgt durch den Kauf von Prepaid-Karten, die in Telekommunikationsgeschäften, Lebensmittelgeschäften, bei Straßenverkäufern oder in Multibanken ("Multicaixa")  verkauft werden.

 

Nützliche Informationen

Obwohl es vom Gesetz nicht mehr ausdrücklich verboten ist, vermeiden Sie es, Fotoapparate oder Ferngläser sowie Landkarten in der Nähe von Regierungsgebäuden, Militär- oder Sicherheitsanlagen zu benutzen. Im Allgemeinen ist Vorsicht bei der Verwendung von Kameras auf der Straße geboten. Fotografieren Sie keine Personen ohne deren ausdrückliche Genehmigung.

  • Drogenhandel und -konsum sind in Angola Verbrechen und werden streng bestraft.
  • Es ist nicht ratsam, die Provinz Cabinda über das unbedingt Notwendige hinaus zu besuchen.
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