X

Wirtschaft

Die Republik Angola ist ein Land, das Frieden erlebt. Vor diesem Hintergrund bieten sich interessante Geschäftsmöglichkeiten sowie im Hinblick auf die zahlreich vorkommenden natürlichen Ressourcen - Öl, Erdgas, Kupfer, Phosphat, Diamanten, Zink, Aluminium, Gold, Eisen, Silicium, Uran, Feldspat etc.

Das Land verfügt über eine reiche Flora und Fauna, was ebenfalls besondere geschäftliche Gelegenheiten in Bezug auf die Holzindustrie und die Nutzung von Meeresressourcen eröffnet.

In den letzten Jahren ist die angolanische Wirtschaft mit einem beeindruckenden durchschnittlichen Wachstum von 18% jährlich aufgefallen und wird als eine der dynamischsten Volkswirtschaften weltweit angesehen.

Dies ist vor allem auf eine erhöhte Ölproduktion, die sich von 875 Tausend Barrel/Tag  im Jahr 2003 auf 1,9 Millionen Barrel/Tag  im Jahr 2008 verdoppelt hat, und auf ein durchschnittliches jährliches Wachstum im Nicht-Öl-Sektor in einer Größenordnung von 19% zurückzuführen.

Mit einem BIP-Wachstum von über 5% konnte Angola im Jahr 2012 dem Trend des Wirtschaftswachstums der vorangegangenen Jahre folgen. Dazu trugen die kontinuierlichen Bemühungen in Bezug auf die Diversifizierung der Wirtschaft des Landes, jenseits des Ölsektors, bei.

Erwähnenswert in diesem Kontext sind das Programm öffentlicher Investitionen (zur Stärkung der öffentlichen Infrastruktur), das Micro-Entwicklungsprogramm, kleine und mittlere Unternehmen (deren Ziel die Schaffung und Konsolidierung der angolanischen Wirtschaft ist) oder auch die Steuerreform (mit dem Ziel der Diversifizierung der Steuereinnahmen, die bisher in hohem Maße von Steuern aus dem Ölsektor abhängig sind).

In diesem Zusammenhang zeigt sich der Bankensektor mehr und mehr als ein wichtiger Motor der angolanischen Wirtschaft. Im Jahr 2012 verzeichnete man weiterhin ein Wachstum in diesem Sektor, nicht nur in Bezug auf die Anzahl der Filialen, sondern auch im Hinblick auf die Rentabilität der Finanzinstitute, die in Angola aktiv sind.

Der robuste angolanische Bankensektor stieg von nur 13 im Jahr 2005 genehmigten und im Land operierenden Instituten auf 23 im Jahr 2012, mit wachsender Tendenz. In einer Zeit, in der die wirtschaftliche Diversifizierung eine nationale Priorität ist, kann diese Entwicklung eine entscheidende Rolle spielen.

Als Folge dieses Wachstums hat die Bank Banco Nacional de Angola Anstrengungen unternommen, um die Stabilität des Bankensektors durch Regelungen bezüglich der Unternehmensführung, interner Kontrolle und externer Rechnungsprüfung  zu unterstützen.

Zu guten Ergebnissen führte auf der anderen Seite die durch die angolanische Regierung umgesetzte Wirtschaftspolitik. Diese bestand beispielsweise darin, Beschränkungen bei der Erbringung von Dienstleistungen zu beseitigen und bezüglich des Warenangebotes, der Steueranreize für Anlageinvestitionen und des neuen Privatinvestitionsgesetzes Verbesserungen zu schaffen.

Aus diesem Grund befindet sich Angola an einer der höchsten Stellen im Ranking der am schnellsten wachsenden Länder in Afrika und wird als das Land mit den besten Bedingungen für Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent eingeschätzt.

Angolas Wirtschaft wurde durch den Bürgerkrieg, der fast 30 Jahre andauerte, stark beeinträchtigt, sodass das Land zeitweilig zu den ärmsten der Welt zählte. Heute kann Angola gute Wachstumsraten vorweisen, vor allem dank seiner Ölexporte. Angolas Ölfelder befinden sich entlang seiner gesamten Küste.

In der Vergangenheit war Kaffee der Hauptanbau des Landes. Heute wird auch Zuckerrohr, Sisal, Mais, Kokos- und Erdnussöl produziert. Als weitere Nutzpflanzen sind Baumwolle und Kautschuk hervorzuheben. Die Produktion von Kartoffeln, Reis, Kakao und Bananen ist ebenfalls wichtig für die angolanische Landwirtschaft. Rinder, Ziegen und Schweine sind die hauptsächlichen Nutztiere in der Tierproduktion.

Alle diese Bereiche waren in der Zeit des Bürgerkrieges eingegangen. Seit der Erringung des Friedens am 4. April 2002 erholt sich das Land allmählich und damit auch seine Produktivität auf den verschiedenen Gebieten.

Weitere wichtige Industriezweige Angolas sind die Ölsaaten-, Getreide-, Fleisch- und Baumwollverarbeitung, die Erzeugung von Zucker, Bier und Zement sowie die holzverarbeitende Industrie. Auch die Produktion von Reifen, Düngemittel, Zellulose, Glas und Stahl sind in diesem Kontext zu benennen. Angolas Industrieparks werden von fünf Wasserkraftwerken versorgt, die mehr Energie produzieren, als für den Verbrauch notwendig ist.

Das Eisenbahnsystem Angolas besteht momentan aus fünf Linien, die die Küste mit dem Inland verbinden. Die wichtigste unter ihnen ist die Eisenbahnlinie von Benguela (CFB), die eine Verbindung mit den Linien von Katanga an der Grenze der Demokratischen Republik Kongo herstellt. Das Straßennetz, hauptsächlich aus Landstraßen bestehend, verbindet die großen Städte miteinander. Die verkehrsreichsten Häfen sind die von Luanda, Benguela, Lobito, Namibe und Cabinda. Der Flughafen von Luanda bildet das Zentrum für Fluggesellschaften, die das Land mit anderen afrikanischen Städten, mit Europa und der ganzen Welt verbinden.

Angolas Infrastruktur war stark beschädigt. Mit der Erringung des Friedens und den mit der Entdeckung des Öls verbundenen finanziellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten erlebt das Land einen wahren Boom im Bausektor. Laut der Nationalen Agentur für Privatinvestitionen ist die Branche derzeit für einen Anteil von 29% der ausländischen Investitionen im Land verantwortlich.

Das Wachstum in dieser Branche kann man sowohl im Wiederaufbau der nationalen Infrastruktur als auch im Immobiliensektor, dessen Defizit sich derzeit reduziert, beobachten. Wichtige Baufirmen und ausländische Unternehmen lassen sich in Angola nieder. Hier sind insbesondere Firmen wie die portugiesische Mota-Engil, Teixeira Duarte, Soares da Costa, Somague oder EDIFER und brasilianische Firmen wie Odebrecht, Camargo Corrêa, Genea Angola, Queiroz Galvão und Andrade Gutierrez zu benennen. Darüber hinaus entstehen wichtige angolanische Unternehmen wie beispielsweise Opaia Group SA mit seinem Projekt Casa Feliz u.a.

Nachrichten

DAS ANGOLANISCHE PARLAMENT

Öffnen
 

DIE NATIONALBANK VON ANGOLA

Öffnen
 

NUTZLICHE LINKS

Öffnen
 

Kontakts

Zeitpläne

Öffnungszeiten der BOTSCHAFT

Montag bis Freitag
09h00 - 13h00 / 14h30 - 16h30

KONSULARISCHE DIENSTE
Antragsannahme

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
9h30 – 12h30

Abgabe von Dokumenten

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
14h00 – 15h30