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Reden des Präsidenten

Der Präsident adressiert eine Neujahrsansprache an das Diplomatische Corps

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SEHR GEEHRTE FRAU GISELA BEATRIZ GARCIA RIVERA,

VIZE-DEKANIN DES DIPLOMATISCHEN KORPS,

SEHR GEEHRTE BOTSCHAFTER UND LEITER DER DIPLOMATISCHEN MISSIONEN,

VEREHRTE GÄSTE,

MEINE DAMEN UND HERREN!

 

Diese Zeremonie zu Beginn jedes Jahres ist bereits Tradition geworden. Ich freue mich sehr über diese Gelegenheit, einen informellen Dialog mit Ihnen als Vertreter der Länder zu führen, mit denen Angola freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit pflegt. Wir können bei dieser Gelegenheit miteinander reden und uns über die Errungenschaften des vergangenen Jahres austauschen und darüber, wie wir an Herausforderungen herangehen und die bewältigen können, die das neue Jahr für uns sicherlich bereithalten wird.


Ich wünsche allen Anwesenden ein sehr erfolgreiches Jahr 2016, sowohl beruflich als auch persönlich. Ich wünsche Erfolg und Glück für die jeweiligen Länder und Völker bei der Verwirklichung ihrer legitimen Wünsche nach Frieden, Stabilität, Entwicklung und sozialem Fortschritt. Ich danke Ihnen für Ihren Beitrag und Ihre gute Leistung zur Verbesserung und Stärkung der vielfältigen Beziehungen, die Ihre jeweiligen Länder mit der Republik Angola verbinden.


Wie Sie wissen, ist die Situation in unserem Land aus politischer und sozialer Sicht stabil, mit einer zunehmenden Konsolidierung der nationalen Einheit und Versöhnung. An der ökonomischen Front sind die Herausforderungen wegen der Unsicherheit bei den Rohstoffpreisen auf dem internationalen Markt heute größer geworden. Doch wir arbeiten weiterhin daran, unsere Programme und Aktionspläne dem anzupassen und Wege zu finden, um die Stabilität aufrechtzuerhalten, die Lebensbedingungen zu schützen und die Errungenschaften des angolanischen Volkes zu sichern.


Auf regionaler Ebene hat Angola seine zweijährige Amtszeit als Vorsitz der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen mit großem Engagement erfüllt und damit zur Lösung oder Einleitung der Lösung von Konflikten beigetragen, die mehrere Länder betreffen. Wir hoffen, dass die Abhaltung von Wahlen in der Zentralafrikanischen Republik, die unter annehmbaren Bedingungen stattfanden, eine rasche Normalisierung des Lebens im Land mit sich bringen. Wir hoffen, dass der Prozess der Bildung einer Regierung der Nationalen Union im Südsudan erfolgreich sein wird und dass diese Regierung das Land in die vollständige Befriedung und die Erholung der wirtschaftlichen Stabilität führen wird.


Angola übernimmt im März dieses Jahres die Präsidentschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Unser Land wird alles tun, um sicherzustellen, dass wir den an uns gestellten Erwartungen bei der Verwaltung der auf der Tagesordnung der Vereinten Nationen stehenden Angelegenheiten gerecht werden.


GEEHRTE BOTSCHAFTER!


Wir leben in einer globalen und pluralistischen Welt, in der ein konzertiertes Handeln sowie Dialoge und Verhandlungen, die auf einem festen politischen Willen gründen müssen, die wichtigsten Voraussetzungen für die Annäherung und das Verhältnis zwischen Staaten und Nationen sein müssen. Ich glaube in der Tat, dass der Geist der Offenheit für den Dialog, die Toleranz und der Vernunft oder ein gesunder Menschenverstand der Schlüssel zur Lösung der Probleme sind, die die Menschheit heute geißeln.
Die ganze Welt befindet sich in einer Phase der Wirtschafts- und Finanzkrise, welche durch die Ausbreitung lokaler und subregionaler Konflikte und Kriege mit sehr ernsten humanitären Konsequenzen verschärft wird. Konflikte im Nahen Osten, zum Beispiel, und insbesondere der erstarkende Terrorismus sind Tatsachen, die aufgrund ihrer Ausmaße und Reichweite am dringendsten der weltweiten Aufmerksamkeit bedürfen.


Es ist dringend erforderlich, umfassende und integrative Lösungen zu finden, die es schaffen, diesen Problemen ein Ende zu bereiten, damit Stabilität in der gesamten Region einkehren kann. Damit wäre auch die Hauptursache für die stets wachsenden Flüchtlingsströme nach Europa zu beseitigen.


Auf der anderen Seite sind die brennenden Konflikte, die in Afrika fortbestehen, die Hauptsorge der Völker dieses Kontinents. Sowohl die Vereinten Nationen als auch die Afrikanische Union sollten den Krisen in Libyen, Mali, der Zentralafrikanischen Republik, dem Sudan, dem Südsudan, Somalia und Burundi besondere Aufmerksamkeit widmen.


Frieden muss die erste Priorität aller Länder und aller Kontinente sein, damit unser gemeinsames Schicksal nicht gefährdet wird. Dieses Schicksal sollte nur ein Schicksal von Fortschritt, Entwicklung und Harmonie unter den Völkern sein.


Auf der anderen Seite glauben wir immer noch, dass die Realisierung der UN-Klimakonferenz (COP21) in Paris ein großes Ereignis zugunsten der Erhaltung der Umwelt und des Kampfes gegen den Klimawandel und seiner Auswirkungen war. Zum ersten Mal wurden Maßnahmen angenommen, um den globalen Erwärmungsprozess zu verhindern und umzukehren.


Mit der Abstimmung und Beteiligung aller ist es möglich, sich den gegenwärtigen Problemen der Menschheit entgegenzustellen. Dies ist der Fall hinsichtlich des Rückgangs der Rohstoffpreise und insbesondere des Ölpreises auf dem internationalen Markt. Dieser Faktor hindert auf negativste Weise die Maßnahmen zur Gesundung der unterentwickelten und mittelmäßig entwickelten Länder.


Die Republik Angola setzt auf die Freundschaft und Zusammenarbeit aller hier vertretenen Länder und wird alles dafür tun, dass die Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit, die uns verbinden, immer stärker gefestigt werden.


Erneut wünsche ich Ihnen, Exzellenzen, ein sehr erfolgreiches neues Jahr.


EIN GESUNDES NEUES JAHR FÜR SIE ALLE!


VIELEN DANK!

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