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Erklärung Der Regierung Über Die Gegen Simbabwe Verhängten Sanktionen

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1- Seit ca. zwei Jahrzehnten werden gegen Simbabwe Sanktionen verhängt, die die SADC und die Afrikanische Union als illegal und ungerecht empfinden, weil diese sehr negative sozioökonomische und finanzielle Auswirkungen haben, die die wirtschaftliche Erholung erschweren.

 

2- Diese von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union verhängten Sanktionen beeinträchtigen die Entwicklung der Republik Simbabwe und die Existenzgrundlage der Bevölkerung, vor allem der Frauen, der Alten, der Personen mit Beeinträchtigungen und der Kinder im Land, die einen Großteil der verletzlichen Gruppe ausmacht, die durch diese Maßnahmen benachteiligt werden, und die auch die wirtschaftliche Gleichberechtigung der Frauen einschränken.

 

3- Wenn man die bestehende geschäftliche, wirtschaftliche und finanzielle Bande zwischen den Mitgliedsstaaten berücksichtigt wird auch das Wachstum und die Entwicklung der SADC-Länder durch die genannten Sanktionen negativ beeinflusst, was wiederum die Anstrengungen zur Vertiefung des Prozesses der wirtschaftlichen Integration und regionalen Zusammenarbeit in Frage stellt.

 

4- Die Republik Angola verteidigt die Notwendigkeit einer regionalen Strategie und gemeinsamer Anstrengungen, die unter anderem dieses Thema als einen dauerhaften Punkt auf der Agenda während der Treffen der SADC mit ihren internationalen Kooperationspartnern und multilateralen Institutionen einbezieht.

 

5- Die 797. Ministerielle Versammlung des Rates für Frieden und Sicherheit der Afrikanischen Union, die im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen im September 2018 stattgefunden hat, hat an alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft, die die Sanktionen gegen Simbabwe verhängt haben, appelliert, deren Aufhebung unverzüglich vorzunehmen, damit eine schnellere sozioökonomische Erholung möglich wird.

 

6- In diesem Sinne erfüllt die Regierung der Republik Angola die Entscheidung der Versammlung des Ministerrats der SADC in der Vereinigten Republik Tansania, vom vergangenen August, dass die Mitgliedsstaaten der SADC am 25. Oktober kollektiv und mit einer Stimme ihrem Dissens und ihrer Missbilligung der Sanktionen über verschiedene Aktivitäten und Plattformen bis zu ihrer Aufhebung, zum Wohle des Friedens, der Sicherheit und der sozioökonomischen Stabilität, für das Wohlergehen aller unserer Völker, Ausdruck geben.

 

7- Die Regierung der Republik Angola appelliert an alle öffentlichen und privaten Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft die Verwirklichung dieser Entscheidung des Ministerrats der SADC zu unterstützen.

 

Luanda, den 25. Oktober 2019

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